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Strategische Kommunikation

Die Grenzen des Kommunikationsklassikers "Senden"

Strategische Entscheidungen werden oft auf der obersten Managementebene getroffen. Wirksam werden sie nur, wenn sie von den mittleren Führungskräften so vermittelt werden, dass sich die Mitarbeiter den Sinn nachvollziehen, sich am besten damit identifizieren können. Oft werden die Kommunikationskampagnen sorgfältig gestaltet. Doch...

  • Wie kriegt man mit der x-ten Kommunikationswelle bei informationsgefluteten Mitarbeitern überhaupt Aufmerksamkeit? 
  • Wie läßt sich das Vertrauen in den neuen Weg stärken, wo der letzte erst vor einem Jahr als "die Lösung" erschien? 
  • Wie lassen "Ja-aber-Schleifen" und "Not-invented-here-Syndrom" für die Kommunikation nutzen? 
  • Was fördert die Reflexionsbereitschaft über Auswirkungen der Neuerung im Tagesgeschäft?
Strategische Dialoge bieten Bedenken konstruktiven Raum

Menschen setzen sich eher mit Themen konstruktiv auseinander, die sie mit konkreten, eigenen Erfahrungen und eigenen Aktivitäten verbinden können - so die Lernpsychologie. Wer an Themen beteiligt wird, seine Expertise einbringen kann, identifiziert sich eher mit ihnen. Besonders erfahrene Spezialisten, die für das Neue Verantwortung übernehmen und die Organisation in die gewünschte Richtung lenken können, brauchen eine Diskussionsplattform. Zunächst in Form von Bedenken oder sogenanntem "Widerstand" fordern sie das Management zur Auseinandersetzung mit unbequemen Aspekten auf. Gelingt es dem Management, in dieser "Sperrigkeit" unternehmerisches Engagement für die beste Lösung zu erkennen, ist viel gewonnen. Denn diese Wertschätzung wirkt nicht nur klimastabilisierend und vertrauensbildend, sondern erkennt an, dass jede strategische Entscheidung nur so gut ist, wie ihre Umsetzung durch die Mitarbeiter.

Fragen bewegen mehr als Antworten 

Doch pure Umdeutung von Bedenken reicht nicht. Denn Widerstände weisen oft indirekt auf umsetzungsrelevante Steuerungserfordernisse hin, die aus der Vogelperspektive des Managements nicht unbedingt erkennbar gewesen sein müssen. Diese noch nicht oder nur teilweise beantworteten Aspekte machen strategische Dialoge auch auf der inhaltlichen Ebene wertvoll. Sie generieren Mitgestaltungsmöglichkeiten und stärken die Loyalität zu Lösungen, die wenigstens zum Teil "selbst gesucht und gefunden wurden" wurden. Dieser Loop aus wechselseitigem Zuhören, Ernstnehmen und Ringen um die besten Lösungen stärkt fragil gewordene Brücken zwischen Mitarbeitern und Top-Management. Zusätzlich erlöst es auch die Führungscrew aus der "heroischen" Alleinverantwortung für's Gelingen, die besonders angesichts einer überkomplexen Welt nicht mehr angemessen erscheint.

Stehen auch Sie vor der Herausforderung, strategisch relevante Themen zu kommunizieren? Aus der Fülle der Möglichkeiten entwickele ich gern für Sie Ihr maßgeschneidertes und individuelles Dialogformat!